FreiPass Splügen: Einmal mehr hat FreiPass gezeigt, dass autofreie Passstrassen beliebt sind
Der FreiPass Splügen fand vergangenen Sonntag bei perfekten Wetterbedingungen zum zweiten Mal statt. Mit 8’000 gezählten Teilnehmenden auf der Passhöhe haben mehr Teilnehmende als noch letztes Jahr die autofreie Passtrasse erklommen.
Bei idealen Wetterbedingungen fanden am vergangenen Sonntag rund 8’000 Menschen auf dem Rennvelo, Mountainbike, Rollschuhen oder zu Fuss ihren Weg auf den Splügenpass. Während sieben Stunden gehörte die Passtrasse ausschliesslich dem aktiven Verkehr. Die autofreie Strecke von Splügen bis Campodolcino (IT) bot ein sicheres und entspanntes Passerlebnis, das sowohl sportliche Fahrerinnen und Fahrer als auch Familien und Geniesser anzog. Der Event ging unfallfrei und ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne. Auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchwegs positiv aus. «Die Nachfrage nach mehr autofreien Passstrassen ist gross», sagt Andrina Brodbeck, Projektleiterin bei Pro Velo Graubünden. Viele Leute hätten den Wunsch nach mehr FreiPässen geäussert.
Auch Reto Thörig, Geschäftsführer von Viamala Tourismus ist höchst erfreut über die zweite Ausgabe des FreiPass Splügen: «Neben den glücklichen Teilnehmenden profitierte auch die Tourismusregion Viamala von Mehreinnahmen bei Übernachtungen und in der Gastronomie – ein Win-Win also.»
Ebenfalls durchaus positiv war die Zusammenarbeit mit der italienischen Passseite und den Organisatoren von Val Chiavenna Turismo. Aufgrund dieser Synergie war es möglich, die gesamte Passtrasse dem aktiven Verkehr zur Verfügung zu stellen.
FreiPass ist eine im Jahr 2025 gestartete Initiative von Pro Velo Graubünden, die darauf abzielt, ausgewählte Alpenpässe temporär für den motorisierten Verkehr zu sperren und exklusiv für die aktive Mobilität zu öffnen. Eine Idee mit überwältigendem Erfolg: Mehr Pässe und mehr Teilnehmende sind seit dem Anfang der FreiPass-Serie zu verzeichnen.


