3x Nein zu neuen Veloschikanen
Im Bundesparlament werden verschiedene Vorstösse diskutiert, die das Velo ausbremsen wollen. Mit neuen Velosteuern, der Wiedereinführung einer Velovignette, der Einschränkung des Kindertransports und zusätzlichen Auflagen für Cargovelos soll das Velofahren erschwert werden. Dazu sagen wir klar NEIN!
Die Belastung der Velofahrenden mit unnötiger Bürokratie und zusätzlichen Abgaben wäre kontraproduktiv und würde die erfolgreiche und dringend nötige Veloförderung gefährden. Wir fordern Bundesrat und Parlament deshalb eindringlich auf, das Velofahren nicht unnötig zu behindern:
- NEIN zu neuen Velosteuern!
Der Nutzen des Velofahrens für die Gesellschaft ist viel höher als die Kosten; zudem bezahlen die Velofahrenden schon heute einen fairen Beitrag an die Strasseninfrastruktur. Zusätzliche Steuern für Velofahrende sind nicht gerechtfertigt und widersprechen jeder verkehrspolitischen Vernunft. - NEIN zur Wiedereinführung der Velonummer!
Die Velovignette wurde vor über 15 Jahren abgeschafft. Eine neue Registrierungspflicht für alle Velos würde einen enormen Aufwand für Velofahrende und Behörden bedeuten und keinen erkennbaren Nutzen bringen. - NEIN zu neuen Einschränkungen für Cargovelos!
Erst Mitte 2025 wurden die Regeln für die Nutzung von Cargovelos und den Kindertransport angepasst, um das enorme Potenzial für Transport und Umwelt besser zu nutzen. Eine Verschärfung ist unnötig und würde die Verkehrssicherheit nicht verbessern.
Das Velo als platzsparendes, klimafreundliches und gesundes Verkehrsmittel spielt für die Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle. Mit einem Ja-Anteil von 74 % zum Bundesbeschluss Velo hat die Bevölkerung bereits 2018 ein deutliches Bekenntnis zum Velo abgegeben. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt, die Velokilometer bis 2035 zu verdoppeln. Diese Zielsetzung lässt sich nur erreichen, wenn das Velofahren aktiv gefördert und Velofahrende nicht zusätzlich belastet werden.




